Mein Weg zum VocalOrbit
Im Sommer 2026 habe ich meinen Einzelunterricht beendet, und das war traurig und schön zugleich. Traurig, weil ich meine Schüler:innen so unglaublich gern begleitet habe. Schön, weil ich gespürt habe, dass ich bereit bin für etwas Neues. Und das bin ich immer noch.
ICH SPÜRE, DASS ES DAS RICHTIGE IST
Ich stehe seit über 30 Jahren auf der Bühne, über 25 davon im Jazz, und die Bühne ist einfach der Ort, an dem ich ganz bei mir bin. So richtig viel mehr ist sie in meinem Kalender bisher noch nicht geworden, aber er füllt sich langsam. Jedes Mal, wenn ich auf einer stehe, merke ich, dass es genau das Richtige ist.
Mit dem VocalOrbit geht es mir ganz ähnlich. Ich habe ihn in den letzten Monaten noch einmal komplett neu gedacht, und je länger ich daran arbeite, desto deutlicher merke ich auch hier, dass das mein Weg ist. Das wird so schön.
SICH SELBST WAHRZUNEHMEN VERÄNDERT MEHR ALS DEN KLANG
Ich glaube wirklich, dass das, was Sänger:innen im Orbit lernen, unfassbar wertvoll für ihre eigene Entwicklung ist. Im Kern geht es nämlich darum, sich selbst wahrzunehmen, also zu spüren, was dein Körper gerade macht, zu hören, was deine Stimme dir anbietet, und dann selbst zu entscheiden, wohin es gehen darf. Und das Spannende ist, dass diese Fähigkeit nicht im Übungsraum bleibt. Sich selbst wahrzunehmen ist nicht nur beim Singen wichtig, sondern auch bei allem anderen was du tust.
AUS MEINEN WURZELN IST ETWAS NEUES GEWACHSEN
Meine Wurzeln liegen ganz klar in der funktionalen Stimmpädagogik, und ich bin unendlich dankbar für diese Ausbildung und für meine Lehrer:innen, die mich so geprägt haben. Durch sie habe ich erst richtig verstanden, wie viel in meiner Stimme steckt, wenn ich ihr wirklich zuhöre.
Auf diesen Wurzeln ist über die Jahre aber so viel gewachsen. Da ist mein Unterricht, in dem ich meinen Schüler:innen hoffentlich einiges beibringen konnte und in dem ich selbst mindestens genauso viel gelernt habe, von ihnen und mit ihnen. Jede Stimme hat mir wieder neue Fragen gestellt, und genau diese Fragen haben mich weitergebracht. Dazu kommen unzählige Abende auf der Bühne und meine ganz eigene Stimmentwicklung.
Ich komme ja eigentlich aus dem Pop, bin dann immer mehr in den Jazz hineingewachsen und habe irgendwann einen Ausflug in die Klassik gemacht. Und ganz ehrlich, es macht mir so viel Spaß, meine Stimme auch so zu benutzen. Das Schöne ist, dass sich das bis in meine Jazzperformance auswirkt, weil ich diesen Klang jetzt einfach zur Verfügung habe, wenn ein Song danach ruft. Das war für mich eine der schönsten Erkenntnisse überhaupt: Eine klassische Stimme heißt nicht, dass man das andere nicht mehr kann. Sie kommt einfach dazu. Pop, Jazz, Rock, Klassik: das kann unsere Stimme alles.
Aus all dem ist jetzt ein neues Programm entstanden, und zwar eins, wie ich es so noch nirgends gesehen habe. Ich glaube wirklich, dass wir so etwas gut gebrauchen können. Dass das alles jetzt Gestalt annimmt, verdanke ich auch meinen ehemaligen Schüler:innen, die mit mir Videos für den Orbit drehen, immer ein offenes Ohr für meine Fragen haben und mir auf meinem Weg auf die Bühne so den Rücken stärken. Danke euch.
EIN KREIS HAT KEINEN FALSCHEN ANFANG
Der VocalOrbit ist ein Jahresprogramm für Sänger:innen, und ich habe ihn ganz bewusst als Kreis gebaut. Es gibt zwölf Monate, und jeder hat sein eigenes Thema:
Kein Monat setzt einen anderen voraus. Du musst also nicht mit VocalGround anfangen, sondern steigst einfach dort ein, wo der Orbit gerade steht, und nach zwölf Monaten bist du einmal ganz herum. Ich mag dieses Bild total gern, denn auf einer Umlaufbahn gibt es kein Vorne und kein Hinten. Jeder Punkt ist ein guter Startpunkt.
SO SIEHT EIN MONAT IM ORBIT AUS
Egal wann du einsteigst, du startest immer mit dem VocalLaunch. Dort lernst du in Ruhe, wie der Orbit funktioniert und was er dir alles bietet, und danach geht es los mit deinem ersten Thema.
In jedem Monat erwarten dich:
# ein Live-Seminar über 120 Minuten
# ein zweiter Live-Termin über 90 Minuten
# jede Woche eine Lektion mit Übung, Lesetext und Handout
# eine Übungsbibliothek mit Videos, die dir jederzeit offensteht
# ein Community-Space, in dem du dich mit den anderen austauschen kannst
Und dann gibt es noch etwas, auf das ich mich ganz besonders freue: das VocalJournal. Das ist ein echtes Buch aus Papier, das ich dir nach Hause schicke und in dem du festhalten kannst, was du wahrnimmst und was sich bei dir verändert. Eine schöne Vorstellung, dass es bald bei dir auf dem Tisch liegt und du darin deine persönliche Reise im Orbit dokumentierst.
ERST SPRECHEN WIR MITEINANDER
Bevor du dich anmeldest, sprechen wir zwanzig Minuten miteinander, und das ist mir wirklich wichtig. Du lernst mich ein bisschen kennen, ich lerne dich ein bisschen kennen, und gemeinsam schauen wir, ob der Orbit gerade der richtige Ort für deine Stimme ist.
ICH BIN SO GESPANNT AUF DICH
Am 13. Oktober 2026 öffnet sich der Orbit zum ersten Mal, am 1. November beginnt der erste Themenmonat, und danach öffnet er sich jeden Monat wieder.
Ich bin so neugierig auf die Stimmen, die mir begegnen werden, auf die Fragen im Community-Space und auf diese Momente im Seminar, in denen jemand staunt, weil plötzlich etwas ganz leicht geht. Es fühlt sich ein bisschen an wie kurz vor einem Konzert, wenn der Raum sich langsam füllt und die Band bereit ist.
Wenn du neugierig geworden bist, frag deinen Platz an. Wir sprechen dann zwanzig Minuten und schauen, ob der Orbit für dich passt.